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Freudenstein stimmt für Organspende-Reform

Der Deutsche Bundestag hat sich gegen eine große Reform der Organspende entschieden. Die Abgeordneten stimmten für eine erweiterte Zustimmungslösung auf Basis des jetzigen Systems. Die sogenannte Widerspruchslösung, die auch die Regensburger Bundestagsabgeordnete Dr. Astrid Freudenstein favorisiert hatte, fand keine Mehrheit.

„Ich hatte mir einen stärkeren Impuls für die Organspende in Deutschland gewünscht. Fast 10.000 schwerkranke Menschen warten bei uns auf ein Spenderorgan, darunter sind so viele schlimme Schicksale. Auf der anderen Seite steht die große Mehrheit der Bürger der Organspende positiv gegenüber. Die Widerspruchslösung hätte diese beiden Seiten vereinen und so viele Menschenleben retten können. Ich hoffe, dass die Maßnahmen des nun verabschiedeten Gesetzentwurfs trotzdem für mehr Organspenden sorgen werden und habe ihm deshalb im zweiten Wahlgang zugestimmt“, begründet Freudenstein ihre Entscheidungen.

Der Gesetzentwurf zur doppelte Widerspruchslösung hatte vorgesehen, dass alle volljährigen Bürger spenden möchten – es sei denn, sie haben widersprochen. Der nun verabschiedete Gesetzentwurf zielt jedoch wie bisher auf eine ausdrückliche Zustimmung des spendebereiten Bürgers. Zusätzlich sollen Bürger künftig mindestens alle zehn Jahre direkt auf das Thema angesprochen werden.